Kultur entfalten, nicht nur verwalten

In meiner langen beruflichen Karriere habe ich sehr viele Länder und Städte erleben können, unter anderem habe ich fast 6 Jahre in Prag gelebt. Diese internationalen Erfahrungen und Perspektiven würde ich gern die die Kulturarbeit in Hannover einbringen, um Hannovers kulturelle Bedeutung und Attraktivität weiter zu stärken.

Mein Herz schlägt für die Kultur und zwar für alle Bereiche gleichermaßen. Ich werde zuhören, um von den Kulturschaffenden zu lernen und sehe mich vor allem als Person, die Kultur ermöglichen muß. Die Arbeit der Kulturszene in Hannover ist auch für die Stadtgesellschaft von hoher Bedeutung.

  Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt ist für Hannover eine einzigartige Chance und ich möchte meine ganze Motivation, meine reichen Management- und Prozeßerfahrung gern in diesen Prozeß einbringen. Ich habe einen unverstellten Blick und möchte mit frischer Engergie und Glaubwürdigkeit den Bewerbungsprozeß führen. 

Hannover als Landeshauptstadt ist Projektionsfläche und Referenzort für die Kultur des ganzen Landes. Es gibt in Hannover Einrichtungen die sich sowohl in Landes- wie auch in kommunaler Trägerschaft befinden. Land und Kommune sind also in der Kultur auf eine enge Zusammenarbeit angewiesen. Ich bin ein Teamplayer und werde in engem Schulterschluss mit dem Land, der Landesregierung und dem Kulturminister die Kultur der Stadt weiterentwickeln. Wir brauchen hierzu auch Diskursplattformen, wie Kulturdialoge, die ich gern weiterentwickeln möchte. Es geht darum, aus den verschiedenen Trägermodellen für die verschiedenen Institutionen das Optimum herauszuholen. 

Letztendlich geht es beim Thema Kultur auch um auskömmliche Finanzierungen und einen angemessenen Kulturetat, wofür ich mich mit aller Kraft einsetzen werde. Meine Beziehungen in die Wirtschaft möchte ich gerne nutzen, um mich als Brückenbauer zwischen Wirtschaft und Kultur einzubringen. Ich respektiere im übrigen die Kunstfreiheit und werde nicht den Fehler begehen, mich in künstlerische Belange einzumischen. Ich bin aber ein denkender Mensch mit großem Interesse für künstlerische Inhalte und werde mitch daher als Oberbürgermeister konstruktiv in die Diskurse einbringen.

 

Mein Motto des „Neustarts“ passt haargenau auf die Kultur. Es ist mein Ziel, die Kultur in Hannover aufblühen zu lassen. Ich stehe für die Förderung der kreativen Kräfte und Querdenker. Kreativität braucht Freiraum – den will ich der Kultur in unserer Stadt geben. Es geht aber auch um die Vernetzung der Kulturakteure, die ich fördern möchte. 

Die Gebäude und Liegenschaften der Kultureinrichtungen leiden oft an jahrzehntelangem Investitionsrückstau. Das führt dazu , dass die Akteuere teils unter grenzwertigen Bedingungen arbeiten müssen und mit hoher Leidensfähigkeit und Kreativität ihre Spielorte weiter am Leben halten. Es fehlt ein systematisches Facility Management, was die Schäden an den Häusern aufnimmt, kartiert, und schließlich eine strategische Mehrjahresplanung aufsetzt. Ich werde daher eine bauliche Bestandsaufnahme aller Kulturbauten vornehmen lassen, den Investitionsstau so schnell wie möglich abarbeiten, damit die Akteure gute räumliche Arbeitsbedingungen vorfinden. Ich werde mich dafür einsetzen, daß hierfür die finanziellen Mittel bereitgestellt werden. 

Ich werde die Kultur wertschätzen und freue mich auf die Zusammenarbeit. Ich mag Kultur auch deshalb, weil es da so emotional zugeht. Wo Emotionen sind, da ist Reibung! Wo Reibung ist, entsteht Neues! Den Wert der Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt kann man nicht hoch genug einschätzen und würdigen. Kulturpolitik ist auch Gesellschaftpolitik! Diese Wirkung der Kultur für unsere Gesellschaft werde ich nach Kräften fördern. Eine Gesellschaft ohne Kultur ist arm. Ich möchte Kultur in Hannover entfalten und nicht nur verwalten.

„Die Rathausaffäre hat unserer Stadt schweren Schaden zugefügt“

OB-Kandidat Eckhard Scholz wirbt im Endspurt mit Erfahrung und Macher-Qualitäten

Hannover. Zehn Tage vor der Oberbürgermeister-Wahl in Hannover erhöht Eckhard Scholz den Druck auf die seit 74 Jahren im Rathaus regierende SPD. „Die Rathausaffäre hat unserer Stadt schweren Schaden zugefügt. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Vertrauen in ihre Stadtverwaltung und die Politik verloren. Niemand hat Konsequenzen gezogen. Viele wichtige Entscheidungen sind deshalb liegen geblieben. Wir brauchen jetzt einen Neustart und einen politischen Kulturwandel für Hannover“, so der von der CDU unterstützte Scholz bei der Vorstellung seiner letzten Plakatmotive vor der Wahl am 27. Oktober. 

Nachdem den Wählerinnen und Wählern zunächst die Persönlichkeit des Kandidaten und anschließend seine politischen Schwerpunkte vorgestellt wurde, will Scholz in der dritten Plakatierungswelle nun an den Grund der vorgezogenen Neuwahl erinnern. „Hier haben sich nicht drei Männer ineinander verhakt, die sich nun vor Gericht verantworten müssen. An der Spitze des Rathauses haben sich über Jahre Strukturen entwickelt, die sich jeder Kontrolle entziehen. Ich werde mich diesem Problem stellen, das Rechtsamt wieder zu einer vom OB unabhängigen Instanz entwickeln und eine Verwaltungsstruktur schaffen, in der sich derartige Vorgänge nicht wiederholen können. Was an der Spitze passiert ist, haben die vielen tausend Beschäftigten unserer Stadt nicht verdient.“

Für den CDU-Kreisvorsitzenden Maximilian Oppelt ist der parteilose Eckhard Scholz in diesen unruhigen Zeiten der richtige Kandidat. „Wir haben nicht erst seit der Rathausaffäre ein erhebliches Umsetzungsproblem in Hannover. Baugenehmigungen werden nicht erteilt, der Verkehr stockt, Schulen sind marode und auf einen Termin im Bürgeramt warten manche Bürger bis zu 10 Wochen. Mit seiner jahrelangen Führungserfahrung wird Eckhard Scholz diese Probleme endlich anpacken und zügig die richtigen Maßnahmen ergreifen. Unsere Stadtverwaltung kann das!“

Hannovers Sport braucht mehr Muckis!

1.     Positionierung

Sport ist Voraussetzung sowohl für die gesunde Erziehung unserer Kinder als auch für eine gelingende Integration. Denn Sport verbindet Generationen und Nationen. Sport führt Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft optimal zusammen und schafft ein Gemeinschaftsgefühl, das motiviert und die eigene Identität stärkt. Umso unverantwortlicher, dass die Stadtspitze den Sport hinten angestellt hat und Sportstätten wie Hallenbäder nicht ausreichend unterhält. Fördermittel des Landes werden nicht abgerufen. Beim Thema Sport ist Hannovers Stadtspitze schon lange die Luft ausgegangen. Die Leidtragenden sind die sportbegeisterten Menschen: Kinder, die Spaß an der Bewegung haben. Talente, die gefördert werden sollten. Eltern, die sich eine gesunde Erziehung für ihre Kinder wünschen und selber fit bleiben wollen. Senioren, die noch Lust am Sport haben, um sich gesund zu halten.

Desolate Sportstätten und Vereine, die um ihre Existenz bangen, keine Gelder für Kunstrasenplätze und immer wieder zu lange Genehmigungszeiten für Sanierungen: Hannover braucht mehr Muckis beim Thema Sportpolitik!

2.     Breitensport und Ehrenamt

Die im Haushalt vorgesehenen 23 Millionen Euro sind angesichts der notwendigen Investitionen im Bereich der städtischen Sportstätten und Hallenbäder (Misburger Bad, Fössebad, Stöckener Bad, Stadionbad) nicht ausreichend. Für eine zügige Behebung der baulichen Mängel und die Schaffung zusätzlicher Wasserflächen werde ich dem Rat eine Verdopplung des Haushaltsansatzes vorschlagen.

Hierfür werde ich mich, anders als die aktuelle Stadtspitze, um Mittel aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes bemühen. Dass die Stadt auf bis zu 1 Mio. Euro Förderung pro Sportstätte verzichtet, ist unverantwortlich gegenüber Sportlern und Steuerzahlern.

Sportvereine möchte ich im Rahmen einer Förderrichtlinie dabei unterstützen, ihre Sportstätten so schnell und unbürokratisch wie möglich sanieren zu können (z.B. Bezirkssportanlage Roderbruch, Sporthalle TuS Wettbergen u.a.) bzw. neu zu bauen. Dass bspw. der TuS Vinnhorst die Erschließungskosten für den Hallen-Neubau vollständig selbst tragen musste, ist kein gutes Signal an die vielen Ehrenamtlichen im Sport.

Ich möchte dem Ehrenamt im Sport eine größere Wertschätzung entgegenbringen und mich für Vergünstigungen durch eine Ehrenamtscard einsetzen, die es in anderen Kommunen schon lange gibt. Darüber hinaus verfolge ich das Ziel, dass die Vereine eine höhere finanzielle Unterstützung für Übungsleiterpauschalen erhalten.

3.     Spitzensport

Die Ausrichtung von nationalen und internationalen Sportgroßveranstaltungen ist nicht nur eine Visitenkarte für die Landeshauptstadt, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Daher möchte ich das Anwerben von Großveranstaltungen ideell und finanziell unterstützen – allerdings nicht aus Mitteln der Sportförderung, sondern der Tourismus- und Wirtschaftsförderung, die das BMWi zur Verfügung stellt.

Trotz baulicher Erweiterungen besteht massiver Sanierungsbedarf beim Sportleistungszentrum, der zentralen Trainingsstätte für Sportler aus ganz Niedersachsen. Bis zu 80% der Baumaßnahmen könnten durch das Land gefördert werden – doch einen Antrag gab es bisher nur für die Wärmeversorgungsanlage. 

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Ecki Scholz kommt mit T1-Bulli in jeden Stadtteil

Mein Herz schlägt für Hannover und den Bulli: bis 2018 war ich Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Stöcken, dort haben mich alle nur »Ecki” genannt. Jetzt möchte ich  als parteiloser Kandidat, allerdings mit Unterstützung der CDU, Oberbürgermeister von Hannover werden und komme im Rahmen meiner Bulli-Tour in jeden Stadtteil. Auf Wochenmärkten und Stadtteilfesten stehe ich allen Interessierten Rede und Antwort. Immer mit dabei: Mein rallyeerfahrener T1 „Samba“ aus dem Jahr 1965.

„Der T1 ist ein großes Stück hannoversche Geschichte. Seit 1956 wird der Bulli hier bei uns in Stöcken produziert und sichert seither viele tausend Arbeitsplätze in der Stadt“.

Der weltbekannte Kleintransporter wurde in den 60er Jahren zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. „Das Tolle am Bulli ist, dass er schon immer ganz unterschiedliche Menschen zusammengebracht hat. Ob Familien vom Land oder Hippies aus der Stadt, sie alle konnten und können sich hinter dem Bulli versammeln. Dieses Angebot möchte ich den Hannoveranerinnen und Hannoveranern wieder machen. Ich möchte die verschiedenen Interessen zusammenführen und die parteipolitischen Gräben überwinden, die unsere Stadt schon viel zu lange lähmen.”

Bis zum Wahltag am 27. Oktober bin ich mit meinem „Samba“ in ganz Hannover unterwegs.