„Die Rathausaffäre hat unserer Stadt schweren Schaden zugefügt“

OB-Kandidat Eckhard Scholz wirbt im Endspurt mit Erfahrung und Macher-Qualitäten

Hannover. Zehn Tage vor der Oberbürgermeister-Wahl in Hannover erhöht Eckhard Scholz den Druck auf die seit 74 Jahren im Rathaus regierende SPD. „Die Rathausaffäre hat unserer Stadt schweren Schaden zugefügt. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Vertrauen in ihre Stadtverwaltung und die Politik verloren. Niemand hat Konsequenzen gezogen. Viele wichtige Entscheidungen sind deshalb liegen geblieben. Wir brauchen jetzt einen Neustart und einen politischen Kulturwandel für Hannover“, so der von der CDU unterstützte Scholz bei der Vorstellung seiner letzten Plakatmotive vor der Wahl am 27. Oktober. 

Nachdem den Wählerinnen und Wählern zunächst die Persönlichkeit des Kandidaten und anschließend seine politischen Schwerpunkte vorgestellt wurde, will Scholz in der dritten Plakatierungswelle nun an den Grund der vorgezogenen Neuwahl erinnern. „Hier haben sich nicht drei Männer ineinander verhakt, die sich nun vor Gericht verantworten müssen. An der Spitze des Rathauses haben sich über Jahre Strukturen entwickelt, die sich jeder Kontrolle entziehen. Ich werde mich diesem Problem stellen, das Rechtsamt wieder zu einer vom OB unabhängigen Instanz entwickeln und eine Verwaltungsstruktur schaffen, in der sich derartige Vorgänge nicht wiederholen können. Was an der Spitze passiert ist, haben die vielen tausend Beschäftigten unserer Stadt nicht verdient.“

Für den CDU-Kreisvorsitzenden Maximilian Oppelt ist der parteilose Eckhard Scholz in diesen unruhigen Zeiten der richtige Kandidat. „Wir haben nicht erst seit der Rathausaffäre ein erhebliches Umsetzungsproblem in Hannover. Baugenehmigungen werden nicht erteilt, der Verkehr stockt, Schulen sind marode und auf einen Termin im Bürgeramt warten manche Bürger bis zu 10 Wochen. Mit seiner jahrelangen Führungserfahrung wird Eckhard Scholz diese Probleme endlich anpacken und zügig die richtigen Maßnahmen ergreifen. Unsere Stadtverwaltung kann das!“