Als Vater von fünf Kindern und vier Enkelkindern kenne  ich die Probleme junger Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung aus eigener Erfahrung. Angesichts schleppender und ungerechter Verteilung von Kita-Plätzen in Hannover werde ich auch auf die Förderung von Betriebskindergärten setzen: „Betriebe können nicht nur passgenaue Betreuungszeiten auch im Schichtbetrieb anbieten, durch Betriebskindergärten ergeben sich zudem Zeit- und Emissionsvorteile, da es nur einen Weg zur Arbeit und zum Kindergarten gibt.“

 

Außerdem möchte ich ein funktionales, zentrales Kita-Meldesystem, das eine schnellere und gerechtere Verteilung von Kita-Plätzen ermöglicht. Bisher sind in Hannover längst nicht alle Kindergärten an ein solches System angeschlossen, weil die Teilnahmebedingungen von Kitas und Kita-Personal zu kompliziert sind.
„Eine Online-Plattform muss einladen, nicht abschrecken. Ich möchte es Kita-Betreibern und Eltern ermöglichen, sich schnell und bequem zusammenzufinden. Beide Seiten brauchen mehr Planungssicherheit.“
Als Familienvater werde ich mich auch um eine Fortführung des Hort-Angebotes einsetzen. „Solange wir keine flächendeckenden Ganztagsgrundschulen in Hannover haben, müssen die Eltern ein alternatives Angebot für die Betreuung ihrer Kinder vorfinden.”

 

Als promovierter Ingenieur will ich mich auch für eine schnellere Sanierung von Schultoiletten starkmachen. Komplizierte und langwierige Ausschreibungen seien nicht nötig, wenn man die Schultoiletten abhängig vom Sanierungsbedarf nacheinander renoviere. Dazu würden drei Angebote von Sanitärfirmen pro Schule ausreichen. „Wir müssen aus Schultoiletten keine prämierungswürdigen Bauwerke machen und keine komplizierten Architektenplanungen vorweg schicken. Wir brauchen so schnell wie möglich funktionierende und saubere Sanitäranlagen, damit sich die Kinder in den Schulen wieder wohlfühlen.”

 

Verstärken möchte ich auch den Ausbau von Breitband-Anbindungen und Digitalisierung in den Schulen. Bisher hat die Stadt Hannover nur vier Schulen mit einem eigenen Digitalisierungsprogramm versorgt. Für mich „völlig inakzeptabel im Digitalisierungszeitalter.” Dabei könne man mit den vorhandenen Fördermitteln von Land und Bund wesentlich mehr Schulen schneller anbinden.

 

Um die Probleme im Bereich Betreuung von Kindern und Schulsanierung zügig in den Griff zu bekommen, werde ich eine bessere und effektivere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen zuständigen Bereichen der Verwaltung erreichen. „Da hilft mir meine langjährige Erfahrung aus der Wirtschaft, denn Teamarbeit motiviert und schafft schnelle Lösungen.” Und weil ich als fünffacher Familienvater weiß, wie wichtig Kinderbetreuung ist, werde ich mich als Oberbürgermeister am Ergebnis messen lassen. Familie genießt bei mir oberste Priorität.”